Am nächsten Morgen erwartete Cullens Soldaten ein ausgeruhter und bestens gelaunter Kommandant, der vor sich hin summend am Schreibtisch saß und sich einen Spaß daraus machte, zwei seiner drei Turmtüren abzuschließen. Es dauerte auch nicht lange, bis der erste Späher fluchend dagegen prallte und zaghaft anklopfte. „Na also, es geht doch!“, rief Cullen fröhlich und öffnete die Tür schwungvoll. Vor ihm stand ein nervöser Elf mit blutender Nase. Der blonde Riese rupfte ihm die Schreiben aus der Hand und donnerte die Tür wieder zu.
Annabelle klopfte vorsichtig von der anderen Seite an und steckte dann misstrauisch den Kopf durch die Tür. „Ah, Ihr benutzt also neuerdings die Tür und nicht das Fenster?“ Er grinste bis zu den Ohren.
„Schön, dass es Euch so gut geht.“ Sie setzte sich leger auf die Kante seines Schreibtisches und schlug die Beine übereinander.
„Ich habe geschlafen wie ein Baby.“ Cullen lehnte sich zurück und verschränkte genauso lässig die Arme hinter dem Kopf.
„Ja, ich dachte mir, dass ich Euch einfach schlummern lasse. Ihr habt so süß gelächelt im Schlaf.“ Sie zwinkerte ihm kokett zu. „Zum Glück schnarcht Ihr nicht.“ Er lief erst rot an, stand dann auf, beugte sich über sie und küsste sie entschlossen. „Ich dachte schon, ich müsste Euch zu Eurem Glück zwingen“, murmelte Annabelle und zog ihn mit sich auf den Tisch.

Gegen Mittag war es so weit! Salis Magen revoltierte und bevor sie durch die Tür in die Haupthalle trat, nestelten Leliana und Cassandra hektisch an ihrer Kleidung herum. Sie alle trugen die gleichen Uniformen, welche sie schon im Winterpalast angehabt hatten.
Die Sucherin gab der Elfe einen kleinen Schubs und dann ging es hinaus, wenn auch zögerlich, denn Salis erschrak über die Menschenmenge. Wer keinen Sitzplatz gefunden hatte, stapelte sich oben auf der Empore oder stand sich vor der Tür die Beine in den Leib. Der ganze obere Hof war zum Bersten gefüllt mit Neugierigen.
Niin saß in der ersten Reihe, gleich neben den Montilyets, und hatte sich ihr Zeichenbrett auf den Schoß gelegt. Yvette beobachtete sie neidisch, denn ihre „Künste“ waren bei weitem nicht so ausgereift. Neben Niin blieb der Sitzplatz leer, später würde dort Leliana Platz nehmen, die nun aber zur Laute griff und sich bereit machte.
Auch William wartete gespannt auf der anderen Seite, neben ihm saßen Nathaniel, Naraan und Ataash. Cassandra nestelte fahrig in der Tasche ihrer Uniform herum und versicherte sich zum tausendsten Male, dass die Eheringe auch noch da waren. Sie nickte Varric zu, der an der Tür zum Hofgarten stand und diese öffnete. Er flüsterte etwas hinaus.

Josephine stand mit ihrem Vater in der überdachten Galerie des Gartens, während Krem und sein Vater letzte Hand an das Kleid anlegten. Ihre Geschwister hatten einen dezenten Modegeschmack gehabt und das schlichte weiße Gewand unterstrich die dunkle Hautfarbe der Botschafterin. Es war ärmellos und hatte schmale Träger. Auf einen Schleier oder eine Schleppe hatte sie verzichtet.
Yves Montilyet hielt ihr den Arm hin. „Sollen wir?“
Josephine nickte und raunte ihm zu: „Ich glaube, ich fange gleich an zu weinen.“
„Da sind wir schon zwei“, murmelte er zurück und zwinkerte ihr aufmunternd zu.
Sie holte tief Luft und blieb dann wie angewurzelt in der Haupthalle stehen. Völlig überwältigt wischte sie sich eilig eine Träne aus dem Augenwinkel. Salis trat nervös von einem Bein aufs andere und Josephine hatte sie noch nie so breit grinsen sehen. Endgültig war es um ihre Beherrschung geschehen, als Lelianas Gesang leise einsetzte. Die Gäste erstarrten ehrfürchtig, denn die Stimme der Meisterspionin ging ihnen unter die Haut. Später sagten die meisten, dass sie noch nie etwas so Wunderbares gehört hätten.
Josephine japste nach Luft. „Fallt mir jetzt nicht in Ohnmacht, Rüschchen“, tuschelte Varric ihr zu und setzte sich auf seinen Platz neben Hawke und die kleine Elena.
Die Botschafterin hob den Kopf an und schritt voran, sie hatte nur noch Augen für Salis, die ebenfalls mit den Tränen kämpfte. Sie warteten, bis Leliana das Lied beendet hatte und sich dann neben die beiden stellte. Assan schaute von Carlas Schoß aus zu. Niin zeichnete derweil ein Blatt nach dem anderen voll, in einer Geschwindigkeit, die selbst Yvette neidvoll anerkennen musste.
Mutter Giselle hatte eine kurze Rede vorbereitet, denn ihr war klar, dass ihr sowieso die Wenigsten zuhören würden. Dankbar schnell kam dann auch der Moment, in dem die Ringe benötigt wurden und Cassandra ließ diese um ein Haar wegen ihrer großen Nervosität fallen.
Salis steckte Josephine den Ehering an und küsste deren Handrücken. Ein Räuspern von Leliana erinnerte ihre beste Freundin daran, nun das Gleiche zu tun. Carla Montilyet hatte Assan einige Sekunden lang abgesetzt, um sich ein Taschentuch zu suchen und diese Zeit nutzte er weidlich. Er lief fröhlich glucksend auf Josephine zu und versteckte sich unter ihrem Kleid.
Ein entsetztes Raunen ging durch die Gäste, aber die Botschafterin lachte lauthals los, während die Trauzeuginnen und ihre Ehefrau sich daran machten, den Kleinen aus seinem Versteck zu angeln. Salis holte ihn wieder zum Vorschein, nahm ihn kurzerhand auf den Arm und Carla zuckte entschuldigend mit den Schultern. Die Elfe küsste Josephine und wisperte ihr zu: „Womit habe ich Dich verdient, ma vhenan?“
Nun gab es kein Halten mehr für Josephines Tränen, sie legte ihren Arm um die Schulter der Elfe und strich mit der anderen Hand über ihre Wangen. Etwa die Hälfte der Anwesenden schniefte mit ihr um die Wette, Cassandra saß neben William und drückte seine Hand bis die Knöchel hervortraten, Varric schnäuzte laut und erinnerte sich an Hawkes Hochzeit, die aufgewühlt seine Hand tätschelte. Cullen räusperte sich verlegen und schaute zur Decke, während Annabelle ergriffen ihren Kopf an seine Wange schmiegte, schließlich umarmte er sie und erntete einige erstaunte Blicke.
Dorian seufzte und der Bulle brummte. „Ich verstehe nicht, warum Ihr Menschen so einen Zirkus um die Liebe macht.“
„Weil wir versessen sind auf große Dramen.“ Der Magier grinste den Qunari keck an, dann sprang er auf um dem Brautpaar zu gratulieren, das sich nun auf den Weg ins Freie machte. Die Glocken der kleinen Hofkapelle läuteten und von draußen brandete Jubel in die große Halle hinein.

„Die sind so was von süß.“ Sera hockte auf einem Ast und sprach mit den Sturmbullen unter ihr, die sich vor ihrem Zelt aufhielten und darauf achteten, dass niemand über die Zeltschnüre fiel. Salis und Josephine hielten sich bei der Hand als sie vor dem Eingang standen und winkten ausgelassen. Assan wurde wieder von Madame Montilyet gehalten, welche ihn diesmal keine Sekunde aus den Augen ließ.
Die Botschafterin deutete an, dass sie gleich den Brautstrauß werfen würde, was zur Folge hatte, dass Bewegung in die Leute kam, einige flüchteten schleunigst, andere versuchten sich in eine möglichst gute Fangposition zu begeben. „Was ist? Wollt Ihr nicht auch?“, fragte sie ihre Freunde und während Leliana und Cassandra kichernd hinunter in den Hof eilten, wurde Varric von Dorian einfach mitgeschleift.
„Ich werde Euch hemmungslos beiseite schubsen, wenn Ihr in der Flugrichtung steht“. Die Sucherin grinste Leliana frech an.
„Mit dem gleichen lahmen Hüftschwung, den Ihr im Winterpalast an den Tag gelegt habt?“, antwortete die Meisterspionin lachend. „Nur zu, versucht Euer Glück.“
Josephine drehte sich um und warf. Die Menge hielt den Atem an und der Strauß landete im hohen Bogen in Laces Händen, die ihn instinktiv auffing und verblüfft anstarrte. Der Bulle klopfte Krem auf die Schulter. „Dann weißt Du ja jetzt, was es geschlagen hat.“
Die Zwergin wusste nicht, wie ihr geschah und zu allem Übel lachte sie Krems Vater auch noch freundlich an. Alle Freunde beglückwünschten sie, Sera fiel vor Schreck vom Ast, direkt auf das Zelt der Sturmbullen und brachte es zum Einsturz. „Das nennt man Kettenreaktion“, kommentierte Salis lachend und Lace war froh über die Ablenkung.
Die Zeltplane bewegte sich gespenstig und nach einigen Flüchen kam Sera wieder zum Vorschein.
„Fulminanter Auftritt.“ Dorian half ihr aus dem Gewirr von Plane und Schnüren.
Varric zupfte ihr die zerzausten Haare zurecht. „Wenigstens weißt Du, wie man die Aufmerksamkeit anderer erregt, Butterblümchen.“ Als er ihren schmachtenden Blick in Richtung Yvette Montilyet sah, schüttelte er seufzend den Kopf. „Ein verwöhntes Gör aus reichem Hause? Du solltest Dich nach etwas anderem umschauen.“
„Was denn? Bin ich nicht gut genug?“, fuhr die Stadtelfe ihn an. „Man wird ja wohl mal gucken dürfen?“
„Lass uns das ein anderes Mal diskutieren.“ Varric drehte sich einfach um und ging so einer Debatte aus dem Weg.
In der Haupthalle räumten Bedienstete in aller Eile Tische herbei und sorgten dafür, dass die Hochzeitsgäste sich dort das Mittagessen schmecken lassen konnten. Salis und Josephine gingen sich umziehen und Madame Montilyet verschwand seufzend mit Assan, um ihm die Windeln zu wechseln.
„Ihr müsst ihn auf den Topf setzen, bevor er sein Geschäft machen kann.“ William grinste die resolute Frau an.
„Ihr könnt gerne übernehmen.“ Sie hielt ihm den kleinen Elf vor die Nase und er winkte lachend ab.

Im unteren Hof setzten sich die Soldaten zusammen mit Lelianas Leuten, nebst Templern und Magiern an die Tische, welche zum Teil aus Fässern und Holzplatten zusammengezimmert worden waren. Die Botschafterin hatte darauf bestanden, dass es für alle das gleiche Essen gab und darum fiel es auch etwas dürftiger aus, als bei anderen Hochzeiten. Es gab dennoch drei Gänge, die für jeden Gaumen etwas bereithielten. Eine leichte Gemüsesuppe mit frischen Kräutern und einem Klacks Sahne obendrauf, als Hauptgang konnte man zwischen Wild und Blumenkohlauflauf wählen, die Beilage bestand jeweils aus gerösteten Kartoffelplätzchen. Sicherlich nicht gerade festlich, aber in größerem Maße verfügbar. Zum Nachtisch wurden kleine Apfelkuchen gereicht.
Diese Speisen konnten in beiden Küchen zubereitet werden, sodass man mit dem Servieren schneller vorankam. Die Leute staunten nicht schlecht, als Varric und der Bulle von Tisch zu Tisch gingen und Weinflaschen verteilten. „Geht aufs Haus“, meinte der Zwerg grinsend, als ein Soldat ihn staunend ansah. Dieser griff nach der Flasche und bestaunte das Etikett. „Das ist ja Wein vom Gut unserer Botschafterin!“, rief er aufgeregt aus und seine Kameraden begutachteten ihre Flaschen nun ebenfalls. „Seht ihr, Lady Montilyet denkt an uns.“
„Was trinken denn die Herrschaften?“ Ein elfischer Späher hielt Varric am Ärmel zurück.
„Fereldischen Landwein.“
„Sie gibt uns den guten Wein und kredenzt ihren Gästen dieses Gesöff?“
„So ist Rüschchen eben.“ Der Zwerg versuchte, die drei übrig gebliebenen Flaschen unbemerkt verschwinden zu lassen. Der Späher half ihm dabei, ohne es zu wissen, denn er stand auf, erhob seinen Becher und rief laut: „Ein Hoch auf das Brautpaar!“
Alle prosteten sich eifrig zu. Sie ließen sich den Wein schmecken und bedauerten es, dass für jeden nur ein Becher abfiel. Varric verschwand auf einem der Wehrgänge, umrundete ungesehen die halbe Festung und tauchte am anderen Ende vor Krems Quartier wieder auf. Von dort aus schlich er sich in das Zelt der Sturmbullen und schob die Flaschen unter Seras Bett.

Yves Montilyet schwenkte sein Weinglas und bedachte den fast klaren Inhalt mit einer skeptisch hochgezogenen Augenbraue. Er roch daran und nippte schließlich vorsichtig, nur um dann das Gesicht derart zu verziehen, als hätte er in eine Zitrone gebissen.
Alistair saß ihm gegenüber und sah ihm vergnügt dabei zu. „Unsere Weine sind ein wenig herb, nicht wahr?“
Der Antivaner schaute ihn stirnrunzelnd an. „Das ist recht milde ausgedrückt, Hoheit. Dabei hat die Traube selbst recht großes Potential.“
Assan hatte nun wieder Salis Ohren zum Spielen in Reichweite, wenn er nicht gerade versuchte, Josephines Frisur durcheinanderzubringen. Die beiden Frauen behielten stoisch die Ruhe, an diesem wundervollen Tag konnten sie die schrecklichen Erlebnisse eine Weile vergessen und allen in der Himmelsfeste ging es ähnlich.
Niin trank wie immer ihren Tee, von Alkohol hielt sie nichts, und auch Leliana goss sich lieber Wasser ins Glas, als dieses saure Zeug, das die Fereldener Wein nannten. Cassandra und William turtelten verliebt miteinander, flüsterten öfter und mehr als einmal boxte die Sucherin ihrem Schatz lachend in den Oberarm. Die Kinder hatten sich längst auf und davon gemacht, denn wer mochte sich schon langweilige Erwachsenengespräche anhören?

Als gegen Nachmittag noch viele Apfeltörtchen übrig waren, hatte Niin die fatale Idee, ein Kuchenwettessen im unteren Hof zu veranstalten. Sie blickte Salis herausfordernd an. „Na, traust Du Dich nochmal heute?“ Ihr Grinsen reichte von einem Ohr zum anderen.
Die Dalish Elfe bog das Kreuz durch und meinte im Brustton der Überzeugung: „Gegen mich hast Du keine Chance.“
Die beiden setzten sich nebeneinander an einen Tisch und man stellte jeweils ein Törtchen vor sie hin. Die neugierige Menge um sie herum wurde immer größer und Lace verkündete die Regeln: „Meine Damen, die Hände auf den Rücken! Und los geht’s!“
Beide tauchten mit ihren Gesichtern in die Leckereien ein und versuchten, sich möglichst große Bissen in den Mund zu bugsieren. Leliana schubste Josephine an. „Bist Du auch gerade so stolz wie ich?“ Dann prustete sie laut lachend los und feuerte Niin an.
„Ja, unsere beiden sind schon eine wahre Pracht, wenn man sie so sieht.“ So manch einer erschrak, weil die Botschafterin ebenfalls laut loslachte. „Los, mein kleiner Haifisch!“
Dermaßen angefeuert stopfte Salis sich den Mund voll, blickte zur Seite und bemerkte entsetzt, dass Niin nur noch zwei Bissen vom Sieg entfernt war. Assan johlte mit der Menge um die Wette und fand die beschmierten Gesichter einfach hinreißend. Josephine würde ihn später auf eines der Törtchen loslassen, damit er ebenfalls seinen Spaß haben konnte.
Niin gewann knapp und Salis bewarf sie dafür mit dem Rest ihrer Apfeltorte. Die beiden Elfen lachten ausgelassen und Dorian tippte dem Bullen auf die Schulter. „Wie wäre es mit uns beiden Hübschen?“
Der Tevinteraner schob den Qunari einfach nach vorne und Krem rief ihnen hinterher: „Zeig's ihm Häuptling! Dafür brauchst Du doch höchstens einen Biss, verfressen wie Du bist.“
Der Bulle setzte sich seufzend und schaute seinen Liebsten an, der sich die Hände auf den Rücken legte und über den Tisch beugte. „Für Dich mache ich mich doch gerne zum Idioten.“ Er verdrehte die Augen und senkte auf Laces Signal hin den Kopf wie ein wütender Stier. Er blieb mit den Hörnern im Tisch stecken, das Antlitz im Apfeltörtchen, und versuchte verzweifelt, sich loszueisen.
Die Menge grölte und als Dorians Lachen an sein Ohr drang, packte er kurzerhand den Haarschopf des Magiers und tunkte dessen Gesicht in die Torte. Die Situation war so grotesk, dass er ebenfalls Tränen lachen musste und als man ihn endlich aus seiner misslichen Lage befreit hatte, nahm er den Teller und schob sich alles auf einmal in den Mund. „Unentschieden, würde ich sagen.“ Lace duckte sich schnell, als ihr eine Torte entgegen flog. Wer sie geworfen hatte, konnte die Zwergin nicht sagen, aber Varric machte sich auffallend schnell davon.
Sie kündigte noch einen Wettbewerb im Bogenschießen an und ein Teil der Leute wanderte hinter ihr her vor die Festung, um dort mit großem Hallo den Späher des Tages zu küren. Einen der wenigen Dalish Elfen, welche für die Inquisition arbeiteten. Danach zerstreute sich die Menge in lauter kleine Grüppchen, die es sich an mehreren Lagerfeuern gemütlich machten und sich über die Geschehnisse der vergangenen Wochen unterhielten. Es wurde viel gelacht und im Laufe des Abends immer stiller. Viele Paare zogen nun die Zweisamkeit vor, Salis und Josephine bildeten da keine Ausnahme. Die beiden erhoben sich von ihren Sitzplätzen an einer der Tafeln in der Haupthalle, übergaben Madame Montilyet den müden Assan und verabschiedeten sich von ihren Gästen, welche auch langsam träge und verschlafen wirkten. Leliana hatte sich zwar als Babysitter angeboten, aber Josephines Mutter war so vernarrt in den Kleinen, dass sie ihr diese Aufgabe gerne überließ.
An der Türschwelle zu ihrem Quartier hielt das Brautpaar an und Salis meinte lachend: „Diesmal trage ich Dich über die Türschwelle, ma'arlath.“ Ehe sie sich versah, hatte die Botschafterin sie allerdings hochgehoben und ihre Augen funkelten unternehmungslustig.
„Klar, wer da die Hosen anhat“, raunte Antoine seinem Bruder Laurien zu.
„Ganz schön muskulös geworden, unser Schwesterherz“, bemerkte Yvette erstaunt.

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