Über rotem Gras treiben Nebelschwaden umher und in dieses Leichentuch gehüllt erwacht der Letzte seiner Art. Mit jedem Atemzug kehrt das Leben in ihn zurück so wie es vor wenigen Stunden aus seinen Kameraden wich.

Das Versprechen von Ruhm und Reichtum ist so weit entfernt, dass nichts mehr davon übrig bleibt als Tod und Verzweiflung. Alles, an das er glaubt, hat das Schlachtfeld sich genommen, begraben unter toten Freunden liegt seine Hoffnung, sein Leben.

Steh' auf und sieh' Dich um!
Der Tod hielt reiche Ernte.
Der Brüder Blut an Deinen Schuh'n.
Niemand, der sie warnte.

Krähen kamen mit dem Morgen
und verrichteten ihr Werk.
Bald bleibt dieser Platz verborgen,
wird die Erde nun zum Sarg.

Was tust Du nun mit all dem Gold?
Allein in einer fremden Welt.
War das Glück Dir jemals hold?
Was tust Du nun, auf Dich gestellt?

Am Ende sagt Dir keiner mehr,
was Du tun sollst oder lassen.
Folge Deinem Herzen nur,
hör' auf, Dich selbst zu hassen.

Niemand wird zum Held geboren,
ernennt sich gar dazu.
Das Schicksal hat ihn auserkoren,
die Hoffnung bist nun Du.

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