Leliana war schon früh auf den Beinen und nach dieser durchwachten Nacht bei erstaunlich guter Laune wie Cassandra befand, welche sich einen zweifelhaften Ruf als Frühaufsteherin erarbeitet hatte. Zweifelhaft deshalb, weil ihre Untergebenen ebenfalls gezwungen waren, ihre Vorliebe für Sonnenaufgänge zu teilen, ob sie wollten oder nicht.

Nadira schlief noch tief und fest und die Sucherin beneidete die Qunari um diese Eigenschaft, da sie selbst beim geringsten Geräusch aufwachte. Normalerweise wäre das ja kein großes Problem gewesen, aber da ihr Zelt zwischen Cullens und Hardings Unterkunft eingekeilt war, schreckte sie jede Stunde aus dem Schlaf hoch. Der Kommandant redete häufig im Schlaf und die Späherin schnarchte manchmal, weil ihre Nebenhöhlen bei der Kälte in Mitleidenschaft gezogen wurden, da half es auch nichts, dass Charter sie des nachts öfter anschubste.
Harding schien das frühe Aufstehen nichts auszumachen, denn sie stand hellwach und neugierig neben Cassandra und ließ sich von Leliana genau erzählen, was in der Nacht vorgefallen war. Einige Stunden später würde es sich sowieso in Haven herumgeschwiegen haben, wobei sicherlich noch einige pikante Details hinzugedichtet wurden.
„Habt Ihr worum ich Euch gebeten hatte, Leutnant?“ Die grünblauen Augen der Meisterspionin funkelten erwartungsvoll und Harding nickte grinsend. „Gut, dann lasst uns mal zur Tat schreiten.“ Lautlos nestelte sie am Türschloss zu Elions Hütte herum und nur Sekunden später öffnete sich die Tür. Fen lag vor dem Kamin und hob witternd den Kopf an, aber er erkannte Leliana und ließ sich gerne mit einem schmackhaften Kalbsknochen ins Freie locken, denn die nachfolgende Aktion wollten sie ihm nicht zumuten.
Cassandra schaute gespannt zu wie Harding sich in die Hütte neben Seras Bett stellte, ein Signalhorn in der Hand haltend. Die Elfe lag auf dem Bauch und ihr linker Arm hing aus dem Bett. Von Elion waren nur sein roter Haarschopf und seine Ohren zu sehen. Leliana sagte leise: „Jetzt.“ Harding blies nach Leibeskräften ins Horn. Dieser Ton ging allen durch Mark und Bein, besonders den Schläfern.
Sera fiel zappelnd aus dem Bett, während Elion die Eindringlinge wütend anblinzelte und sich das Kissen aufs Gesicht packte. „Aufstehen!“, brüllte Cassandra zu allem Überfluss und die Stadtelfe schoss vor ihr verwirrt in die Höhe.
„Scheiße! Seid Ihr wahnsinnig geworden?“
Leliana säuselte: „Ihr reist in 30 Minuten ab.“ Dann drehte sie sich grinsend um und man hörte sie den ganzen Weg hinauf zur Kirche lachen. Rache wird am besten kalt serviert.

Kurze Zeit später machten sich Elion, Sera, Varric und Solas zu Pferd auf den Weg. Die Stadtelfe versuchte immer noch, ihrem störrischen Haar eine halbwegs einheitliche Richtung zu geben und der Dalish kaute auf seinem belegten Brötchen herum, während Fen um ihn herumrannte. Der Mabari verschwand hin und wieder im Gebüsch, welches ihnen zaghaft anzeigte, dass sie die Schneegrenze bald hinter sich lassen würden.
Es wurde zunehmend wärmer, bald legten alle ihre Umhänge ab und genossen die Sonnenstrahlen. „Wer hat sich eigentlich Haven als Stützpunkt ausgesucht?“, fragte Sera kopfschüttelnd. „Warum ziehen wir nicht gleich hoch ins Gebirge, wo wir uns noch mehr den Arsch abfrieren?“
„Haven hatte seine Berechtigung alleine wegen dem Tempel der Heiligen Asche. Nun ist es nur noch ein zugiges Kaff am Ende der Welt“, brummte Varric. „Und dass wir teilweise in Zelten schlafen müssen, macht es noch schlimmer.“
„Komm doch zu uns in die Hütte“, bot Elion seinem Freund an, aber der winkte schnell lachend ab.
„Was denn? Zu Euch zwei irrsinnigen Elfen? Nein, wirklich nicht.“
„Kannst ja zu Solas ziehen“, schlug Sera mit unschuldigem Augenaufschlag vor.
Der Magier reagierte fast panisch. „Nein, ich ertrage keine Personen in meiner Hütte. Ich brauche Ruhe für meine Meditationen.“
„Schon, aber ist es nicht ungerecht, wenn Ihr es warm habt und sich Cassandra und Nadira im Zelt nachts eine Lungenentzündung holen?“ Seras Sinn für Gerechtigkeit erstaunte Elion immer wieder. Auf der einen Seite war die Elfe vielen Dingen gegenüber gleichgültig, zum Beispiel wenn es um die Kultur der Dalish ging, aber dann überraschte sie ihn erneut. Er erinnerte sich daran, wie sie den Flüchtlingen an der Wegkreuzung zusammen mit Solas geholfen hatte. Dies zeigte eine ganz andere Seite der Stadtelfe, die leider nur wenige kannten oder wahrnahmen. Meistens machte Sera mit pampigen Sprüchen und haarsträubenden Aktionen auf sich aufmerksam.

Der Weg um den Calenhad See herum brachte sie schnell nach Redcliffe. Gegen Mittag wurden sie allerdings kurz vor der Ankunft von einer Soldatin aufgehalten, die schreiend auf sie zurannte. Den Grund dafür erkannten sie dann sogleich, denn ein Riss versperrte ihnen den Weg. „Nicht schon wieder“, stöhnte Elion entnervt, sprang aus dem Sattel und hatte alle Mühe, sein scheuendes Pferd zu beruhigen. Fen knurrte den Riss mit gesträubtem Rückenfell an, die spitzen Ohren angelegt.
Sera hatte mit ihrem Reittier weniger Glück, denn es warf sie ab und verschwand hinter der nächsten Wegbiegung. Sie halfen der Elfe schnell auf die Beine. „Weh getan?“, fragte Elion besorgt, aber bis auf ein blutiges Knie schien seine Freundin unverletzt zu sein. Er nahm den Bogen in die Hand und verschoss wütend einen Pfeil nach dem anderen. Sera preschte mit ihren Dolchen voran und Varric gab ihr Deckung, indem er ihr die Schemen vom Hals hielt, welche sie aus der Distanz verletzen konnten. Solas blieb im Hintergrund und vereiste einen Dämonen des Zorn mit seinen Kältezaubern.
Zum Glück waren diese Dämonenarten recht leicht zu besiegen und schon nach wenigen Minuten reckte Elion seine Hand mit dem Mal empor, um den Riss zu schließen. Immer durchfuhr ihn dabei dieses schmerzhafte Ziehen, welches sich vom Arm aus auf den ganzen Körper ausbreitete. Er ballte ächzend die Hand zur Faust und fluchte. Dass Sera Varric einen besorgten Blick zuwarf, bekam er nicht mit, denn schon war er am Stadttor und begierig darauf, endlich nach Redcliffe zu gelangen.
Varric drückte der Soldatin einfach die Zügel der Pferde in die Hände und folgte dem Herold neugierig. „Das ist es also, das berühmte Redcliffe mit dem stummen E am Ende.“
„Wozu verwendet man Buchstaben, wenn man sie nicht ausspricht?“, murrte Sera, aber dann lenkte schon wieder etwas anderes ihre Aufmerksamkeit ab. Fen hielt sich an Elions Seite und schnupperte nur dann und wann wenig interessiert. Sein Bein hob der Mabari wohl nur aus Gewohnheit.
Viel gab es für die vier nicht zu sehen außer einigen Hütten und so standen sie kurze Zeit später vor der Taverne zur Lachenden Möwe. „Was für ein bescheuerter Name.“ Seras Laune war heute nicht unbedingt die beste, aus welchem Grund auch immer. Elion hatte aufgehört, sich über ihre Gemütsschwankungen zu sorgen. Niemand wusste, was in ihrem Kopf vor sich ging, sie selbst auch nicht.
„Hoffentlich gibt es hier wenigstens etwas zu essen?“ Varric knurrte der Magen, nachdem sie heute schon zwei Risse geschlossen und etliche Banditen erledigt hatten.

Die Taverne machte einen gut besuchten Eindruck und im Gewühl dutzender Magier fiel ihnen die zart gebaute Großverzauberin Fiona erst gar nicht auf, obwohl sie schon in Val Royeaux auf die Elfe getroffen waren. Zudem machte die Frau ein irritiertes Gesicht bei der Begrüßung und die Freunde fanden schnell heraus, dass man sie gar nicht erwartet hatte. War hier etwa wieder Zeitmagie im Spiel, wie schon am Stadttor von Redcliffe? Solas erwähnte etwas in der Art, aber der praktisch denkende Elion konnte damit nichts anfangen. Wozu war das gut?
Zum allem Überfluss eröffnete ihnen Fiona auch noch, dass sich die Magier nun in die Dienste eines Magisters aus Tevinter begeben hatten. Aus Verzweiflung zwar, aber Solas schüttelte ungläubig den Kopf. „Wie konntet Ihr nur so fahrlässig handeln, Großverzauberin?“
Sie blickte ihn flehend an. „Meine Leute werden sterben.“ Sie wandte sich an den Dalish Elfen. „Ich musste versuchen, so viele wie möglich zu retten, versteht Ihr das nicht?“
Elion stieß einen Seufzer aus. „Doch schon, aber hättet Ihr uns nicht um Hilfe bitten können? Wir wussten nichts von Eurer Notlage.“
Sie senkte resigniert den Kopf. „Es ist zu spät.“
In diesem Moment ging die Eingangstür auf und zwei Männer in merkwürdigen Rüstungen betraten die Taverne. Die beiden trugen dunkelbraune Pluderhosen, welche in Wildlederstiefeln steckten und über der Panzerung des Oberkörpers kurze Stoffroben. Der breite Ledergürtel um die Hüften schützte die Seiten gut vor Flankenangriffen. Den Kopf des älteren Mannes zierte dazu noch eine rote Kapuze und dieser ergriff umgehend das Wort: „Ihr seid also der Herold Andrastes?“ Elion nickte zögerlich und der seltsame Mann stellte sich vor: „Ich bin Magister Gereon Alexius, die Magier stehen nun unter meinem Schutz. Das ist mein Sohn Felix.“ Der Jüngere verbeugte sich.
Sera schnaufte ungehalten, aber ein Blick ihres Freundes hielt sie von einer Bemerkung ab. „Ich brauche Eure Magier, um die Bresche zu schließen“, merkte Elion an und versuchte seiner Stimme einen festen Klang zu verleihen.
Der ältere Mann winkte ihn an einen Tisch, dabei umrundete er den Dalish Elfen und dieser fand, dass Alexius von hinten mit der Kapuze und den merkwürdig abstehenden Stoffdreiecken, welche an den Seiten und oben angenäht waren, aussah wie ein zu groß geratener Hase. Von vorne erinnerte er Elion allerdings an Tante Elenis rotes Regencape. Die Gute war vor langer Zeit im Wald beim Pilzesuchen verschwunden und man fand nur noch ihren Korb. Vermutlich Wölfe.
Der Elf hatte Mühe nicht laut loszulachen, nicht wegen des tragischen Verschwindens, eher wegen des Vergleiches, und nahm Alexius gegenüber Platz, welcher schmierig lächelte. „Ich bin sicher, dass wir zu einer Einigung kommen werden.“ Der Blick des Magisters wurde von Fen abgelenkt, der sich neben ihn setzte und ihn eingehend musterte. „Ist das Euer Hund?“
„Ja, keine Sorge. Er hört aufs Wort.“ Elion lächelte zurück und kam zum Punkt. „Ich bitte Euch um alle Magier, die Ihr erübrigen könnt.“
Alexius legte den Kopf schief und musterte den Herold Andrastes eingehend ohne Fen dabei aus den Augen zu lassen, der ihn nervös zu machen schien. Da stolperte der Jüngere heran, Elion sprang auf, um seinen Sturz abzufangen, dabei spürte er wie Felix Hand sich in seine Jacke schob und er ließ den jungen Mann fast fallen. „Verzeiht mir, ich wollte Euch nicht stören.“
Alexius schoss ebenfalls in die Höhe und verschwand mit seinem Sohn so schnell, wie er gekommen war, nahm Fiona mit und ließ die Inquisition einfach stehen. „Arschloch“, brummte Sera und alle gaben ihr recht. Dann kicherte sie. „Hat der an Dir herumgefummelt?“
Elion fasste in seine Jacke und zog einen Zettel hervor. „Kommt in die Kirche, Ihr seid in Gefahr.“
„Jetzt langt's aber!“, stieß Varric ungeduldig hervor.
„Freunde, dann lasst uns mal nachsehen, wer mit uns sprechen will.“ Der Elf setzte sich seufzend in Bewegung und Varric blickte sehnsüchtig dem Braten hinterher, der gerade an einem der Tische serviert wurde. Kaum draußen angekommen schob Sera die beiden Männer vor sich her. „Ich habe da einen Buchladen gesehen.“
Solas schaute sie etwas irritiert an. „Ich wusste nicht, dass Ihr Euch für Bücher interessiert.“
„Ist nicht für mich, Eierkopf.“ Ehe er eine Antwort parat hatte, hechtete die Stadtelfe einige Treppen hinunter zum Hafen und befand sich Sekunden später in harten Verhandlungen mit dem Inhaber des Standes.
„Lass mich raten: Nadira?“ Varric schüttelte genervt den Kopf, aber Sera war zufrieden mit ihrer Ausbeute und verstaute drei Bücher in einem kleinen Lederbeutel, den sie über der Schulter trug. Sie liefen wieder zurück und fanden die Kirche am hinteren Ende von Redcliffe, aber vor dem Eingang blieben sie stehen.
„Was sind das für Bücher?“, fragte Elion neugierig.
„Erotische Literatur mit Sicherheit.“ Solas rümpfte die Nase.
„He! Was ist daran auszusetzen?“ Sie zuckte mit den Schultern.
„Butterblümchen, Du kannst doch Hörnchen nicht so etwas zu lesen geben. Die Kleine hat überhaupt keine Ahnung davon.“ Varric streckte die Hand aus. „Los, zeig mal, was Du gekauft hast.“ Sie drückte ihm die Bücher in die Hand und er zog überrascht die Augenbrauen in die Höhe. „Märchen? Abenteuer?“ Er grinste. „Gut, das ist etwas anderes.“
In der Kirche wurde es laut. Von innen schlug etwas gegen die Tür, die sich langsam öffnete und eine Hand tastete sich durch den Spalt. Schließlich kam ein dunkelhaariger Mann zum Vorschein, der offensichtlich verletzt war und stöhnte: „Könntet Ihr Euren Plausch verschieben und mir endlich helfen?“
Die anderen stützten ihn beim Hineingehen, aber seine Beine knickten ein, er glitt an der Wand hinunter und blieb zusammengesunken sitzen. Vor ihnen waberte wieder ein Riss und entlockte ihnen dermaßen derbe Flüche, dass sie Solas aus seinem inneren Gleichgewicht brachten. In der engen Kirche zu kämpfen war nicht ganz einfach, denn gerade die beiden Bogenschützen hatten wegen der vielen Säulen kein freies Schussfeld. Also griff Elion zu seinen Dolchen und hechtete Fen hinterher, der einen Dämonen des Zorns umgeworfen hatte.
So schnell wie auch am Stadttor herrschte wieder andächtige Ruhe und sie konnten sich dem Fremden widmen. Solas und Elion gingen vor ihm in die Hocke und während der Magier einige Heilzauber sprach, untersuchte der Dalish den Mann eingehend.
„Ich bin Dorian Pavus und derjenige, der Euch die Warnung zukommen ließ.“ Er richtete sich ächzend auf.
Sera stellte sich und die anderen vor. „Netter Auftritt.“ Die Elfe betrachtete ihn mit unverhohlenem Interesse, aber dann bemerkte sie den Magierstab, der in einer Ecke lag. „Scheiße! Noch so einer!“
Dorian erzählte ihnen, was ihn von Tevinter nach Ferelden geführt hatte und Elion verband dabei notdürftig die Wunden des Magiers. Der linke Arm wies eine tiefe Schnittwunde auf, die genäht werden musste, auf dem Kinn des Tevinteraners prangte ein Bluterguss und er hatte ein Veilchen davongetragen. Da er sich nur schlecht bewegen konnte lag die Vermutung nahe, dass er sich ein oder zwei Rippen gebrochen hatte, als er von einem Dämon gegen die Eingangstür geschleudert worden war.
Sie erfuhren, dass Alexius einst Dorians Mentor gewesen war und schon damals faszinierte den Magister jene Zeitmagie, mit welcher es ihm nun gelungen war der Inquisition die Magier abzuluchsen. „Er ist absolut fasziniert von Euch, Herold. Gar besessen.“
„Und was will er?“, fragte Elion, der seinen gesamten Vorrat an Salben und Verbänden aufgebraucht hatte.
„Euren Tod.“ Nicht Dorian hatte diese Worte gesprochen, sondern eine Stimme hinter ihnen.
„Ah, Ihr seid aber schnell wieder munter geworden!“, bemerkte Varric grinsend.
Felix trat auf sie zu. „Mein Vater hat sich einem Kult angeschlossen, der sich Venatori nennt.“
„Immer, wenn man glaubt, es kommt nicht mehr schlimmer, setzt jemand noch einen obendrauf.“ Elion ängstigte langsam das Ausmaß des Schlamassels, in den er hineingeraten war. Konklave, Bresche, durchgedrehte Magier, nicht minder verrückte Templer, ein Magister aus Tevinter und nun ein Kult?! „Was denn nicht noch alles?“, ächzte der Elf überfordert und rieb sich die Schläfen. Fen schaute sein Herrchen traurig an und schnüffelte dann wieder an Dorians Füßen, welche der Magier vorsichtig zurückzog.
Felix verabschiedete sich und ließ sie ratlos zurück. „Diese Kerle aus Tevinter neigen dazu plötzlich zu verschwinden, oder?“ Varric schaute dem Mann hinterher und Sera tippte Dorian mit der Fußspitze an.
„Der hier nicht.“ Sie schaute zu Elion. „Liegen lassen können wir ihn auch nicht. Was machen wir?“
„Mitnehmen“, war die kurze Antwort. „Wir müssen seine Verletzungen richtig versorgen, also schleppen wir ihn mit zu den Hardings, bei denen wir sowieso übernachten werden.“
Sie halfen Dorian auf und stahlen sich auf seine Bitte hin durch die Hintertür aus der Kirche. Es war gar nicht so einfach, ihn auf einem schmalen Pfad ungesehen aus Redcliffe zu schleusen, denn er wollte unbedingt vermeiden, dass man von seiner Anwesenheit wusste. Sie liehen sich einen Ochsenkarren, um den Magier transportieren zu können und kamen gegen Abend auf dem kleinen Hof der Hardings an, wo ihnen schon die Mabarihündin der Späherin bellend entgegenlief und natürlich Fens vollstes Interesse weckte. „Wenigstens einer, der heute Spaß hat.“ Varric sprang lachend vom Pferd und freute sich auf einen gemütlichen Abend.

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