Ehrlich gesagt, ist das ein Thema, über das ich mir nie Gedanken gemacht habe. Sind meine weiblichen Figuren stark? Ich empfand das nie so. Sie stehen vor einem Problem und lösen es, das ist alles. Genauso, wie ich das als Autistin immer machen muss.

Andrea und Katharina aus „Eiscreme mit Regenbogen“ sind beide auf ihre Art stark. Die autistische Andrea, weil sie nicht aufgibt und Katharina, weil sie ihr Leben hinter sich lassen kann, um ein Neues zu beginnen.

Cairyn und Königin Andreana aus der „Elandora Serie“ sind ebenfalls in der Lage, brenzlige Situationen zu meistern. Damit nun keine Mary Sues entstehen, also übermächtige Superfrauen, hat jede auch eine Schwäche. Das gehört dazu, finde ich. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Eine Romanfigur macht das erst lebendig.

Nun ist es ja nicht so, dass meine Protagonisten das Abenteuer suchen. Nein, sie schliddern hinein und müssen versuchen, damit klarzukommen. Sie sind dabei ihren männlichen Kollegen ebenbürtig und müssen auch nicht von diesen beschützt werden. Was meine Frauencharaktere stark macht, ist die Reise, auf die sie sich begeben und an deren Ende sie bereichert werden um Wissen, Freundschaft, Liebe und Erkenntnisse.

#starkeFrauencharaktere

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