Ich weiß auch nicht, ob mich dieses Jahr ein Fluch, oder so etwas, getroffen hat. Erst die 3 Monate Hitze, in der das Schreiben gar nicht mehr ging, dann ... ja, dann kam der Wasserrohrbruch und nun bin ich ohne Büro. Im Haus müssen Wände und Böden aufgemacht werden und sämtliche Tagesroutinen sind beim Teufel. Nun sagt bestimmt jeder: "Muss man sich halt dran gewöhnen." Stimmt, wenn man kein Autist ist. Aber wir sind nun mal anders. Wenn man uns all unsere Routinen nimmt, die wie SIcherheitsleinen fungieren, dann fallen wir ins Bodenlose.

Genauso geht es mir. Seit das Chaos im Haus herrscht, weiß ich nicht mehr, wohin mit mir und wie ich arbeiten soll. Ich schlafe kaum noch, selbst meine tägliche Hygiene ist total aus dem Ruder gelaufen. Vom Schreiben mal ganz abgesehen. Das funktioniert nun mal nur in gewohnter Umgebung und nur zu gewissen Uhrzeiten, aber nicht mit dem Laptop auf den Knien, während man auf der Bettkante hockt.
Leider haben die Handwerker vorgestern einen noch größeren Schaden geortet, was einen Sanierungsstopp auslöste, bis sicher ist, dass die Versicherung auch diesen Schaden übernimmt. Ich habe mir jetzt ein Schreibeckchen eingerichtet und hoffe, dass ich ab morgen Elandora III endlich abschließen kann, sodass es wenigstens noch vor Weihnachten auf den Markt kommt. Was die ganze Zeit ging, eben weil es nicht viel Konzentration dazu braucht, dass waren meine 3 Malbücher. Ich sollte die Rubrik: "Meine Bücher" mal woanders parken, denn es sind nun doch schon fast 10 Romane und Malbücher.

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