Heute war es mal wieder an der Zeit, Links auf Hackerseiten zu sammeln, die meine Bücher illegal anbieten. 16 Stück insgesamt. Das entmutigt mich jedes Mal bis auf die Knochen. Dass es Leute gibt, die noch nicht einmal ein paar Euro für ein eBook ausgeben wollen. Nicht aus Armut, sondern weil Geiz eben geil ist. Immer weniger Autoren können von ihrer Arbeit leben und darum wird es zukünftig immer weniger Autoren geben. Bei Verlagen ist dieses Problem wohl noch nicht angekommen?

Was kann man nun unternehmen gegen illegale Downloads? Nicht viel, wenn man nicht gerade einen Anwalt einschalten will. Das Geld habe ich nicht. Also bleibt mir nur die Meldung an Google, um wenigstens die Links aus der Suchmaschine zu entfernen, wenn man meine Buchtitel sucht. Ich werde jetzt dagegenhalten, damit diese Links wenigstens auf der ersten Seite verschwinden und mehr selbst Content generieren. Landingpages auf 2 Webseiten, für jedes Buch.

Wer glaubt, er könne sein eBook auf Amazon und Co. durch einen Kopierschutz davor bewahren, unter Hackern verramscht zu werden, der irrt.
So ein DRM ist in Sekunden entfernt und schadet eigentlich nur dem ehrlichen Käufer meiner eBooks. Denn diese können durch den Schutz das Buch nur auf einem Gerät lesen. Darum habe ich mich entschlossen, ab der Elandora Reihe ohne DRM zu veröffentlichen, damit der Käufer die Möglichkeit hat, sein rechtmäßig erworbenes eBook überall zu lesen.
Übrigens hat mein "Escreme mit Regenbogen" noch einen DRM, den ich im Nachhinein nicht entfernen kann. Es wurde am Tag seines Erscheinens gehackt.

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