Willkommen werte Leser!

Das Schreiben ist ein großes Hobby von mir und das Zocken ebenfalls. Was liegt also näher als beide Leidenschaften zu verbinden?

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und Schmökern.

Ich weiß auch nicht, ob mich dieses Jahr ein Fluch, oder so etwas, getroffen hat. Erst die 3 Monate Hitze, in der das Schreiben gar nicht mehr ging, dann ... ja, dann kam der Wasserrohrbruch und nun bin ich ohne Büro. Im Haus müssen Wände und Böden aufgemacht werden und sämtliche Tagesroutinen sind beim Teufel. Nun sagt bestimmt jeder: "Muss man sich halt dran gewöhnen." Stimmt, wenn man kein Autist ist. Aber wir sind nun mal anders. Wenn man uns all unsere Routinen nimmt, die wie SIcherheitsleinen fungieren, dann fallen wir ins Bodenlose.

Genauso geht es mir. Seit das Chaos im Haus herrscht, weiß ich nicht mehr, wohin mit mir und wie ich arbeiten soll. Ich schlafe kaum noch, selbst meine tägliche Hygiene ist total aus dem Ruder gelaufen. Vom Schreiben mal ganz abgesehen. Das funktioniert nun mal nur in gewohnter Umgebung und nur zu gewissen Uhrzeiten, aber nicht mit dem Laptop auf den Knien, während man auf der Bettkante hockt.
Leider haben die Handwerker vorgestern einen noch größeren Schaden geortet, was einen Sanierungsstopp auslöste, bis sicher ist, dass die Versicherung auch diesen Schaden übernimmt. Ich habe mir jetzt ein Schreibeckchen eingerichtet und hoffe, dass ich ab morgen Elandora III endlich abschließen kann, sodass es wenigstens noch vor Weihnachten auf den Markt kommt. Was die ganze Zeit ging, eben weil es nicht viel Konzentration dazu braucht, dass waren meine 3 Malbücher. Ich sollte die Rubrik: "Meine Bücher" mal woanders parken, denn es sind nun doch schon fast 10 Romane und Malbücher.

Leute, wer von Euch hat denn bloß diese Hitze bestellt?!
Ich gehe ein in meiner Dachwohnung, denn in mein kleines Büro kann ich meine Klimaanlage nicht stellen. Bei ca. 30-32 Grad schreiben ist eine Viecherei und meine armen Elandora Helden mussten schon einen Schneesturm nebst Lawine über sich ergehen lassen. Ich komme im Schneckentempo voran und sitze jetzt im Keller meiner Eltern, den mein Vater netterweise etwas aufgeräumt hat. Ist fast wie in der Geisterbahn hier. Lauter alte Sachen türmen sich neben und hinter mir auf, werfen lange Schatten ... aber es riecht wenigstens gut aus der Waschküche nebenan nach frischer Wäsche :-)

Ich hoffe, es geht nun etwas schneller voran, aber Hitze ist halt Hitze und Euch geht es sicher auch nicht besser. Darum: Passt auf Euch auf!

Als ich mit dem Selfpublishen begann hätte ich nie geahnt, wie viel Strategie man einsetzen muss, um den richtigen Zeitpunkt für eine Veröffentlichung zu erwischen. Ich war naiv, unwissend und unerfahren. Im Laufe der Zeit blickt man hinter die Kulissen der Selfpublisher Szene, erhamstert sich viele Tipps und quatscht mit anderen Autoren.
Letztes Jahr erschütterte uns alle etwas Neues: Amazon Prime Reading wurde eingeführt und würfelt seitdem alle 3 Monate die Charts total durcheinander. Ein unbekannter Autor wie ich läuft Gefahr, dass sein Buch binnen kürzester Zeit absäuft, wenn er diesen Turnus nicht beachtet. Genau das ist einer Bekannten von mir passiert. Sie veröffentlichte ein wunderschönes Buch und nun läuft es unter „ferner liefen“.
Am 16. Juli hatten wir wieder so eine Prime Reading Welle, also werde ich bis Ende August/Anfang September warten und hoffen, dass dann alle Amazon Prime Kunden ihre kostenlosen Bücher gelesen haben.

Ist in Arbeit, aber einen genauen Erscheinungstermin verkneife ich mir jetzt, denn damit liege ich meistens falsch.
Um die Bearbeitung zu beschleunigen, habe ich die erste Hälfte bereits in Korrektur gegeben und mein "fliegendes Auge" war zum Glück mit dieser ungewöhnlichen Vorgehensweise einverstanden.

Die drei Wochen Hitze waren meiner Kreativität nicht gerade förderlich und ich haderte mit dem Ende. Wisst Ihr, Ulrindir war mir zu platt. Ein typischer Bösewicht halt. Nee, das ging gar nicht! Nun hat er ein Profil, eine Vergangenheit, ein Motiv. Yeah! Ich bin froh, dass ich mir die Zeit ließ, darüber nachzudenken, statt einfach weiterzuschreiben. Es führte zu einem netten Storytwist.
Schreibblockaden haben ihren Sinn. Sie zeigen einem, dass mit dem Text etwas nicht stimmt und man sollte sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, darüber intensiv nachzudenken.

Das Cover ...
Na ja, es steht in seinen Grundzügen, aber so richtig gefallen ... geht irgendwie anders. Es fehlt noch der letzte Pfiff. Das Buch hat nur einen Arbeitstitel bis jetzt.

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