Willkommen werte Leser!

Das Schreiben ist ein großes Hobby von mir und das Zocken ebenfalls. Was liegt also näher als beide Leidenschaften zu verbinden?

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und Schmökern.

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Ihr wartet sicher auf Elandora III? Ich muss Euch leider noch ein wenig vertrösten und entschuldige mich für die Verzögerung. Nicht, dass mir nichts mehr einfällt, im Gegenteil, der dritte Teil ist fertig geplottet und schon zur Hälfte korrigiert. Ich spürte meiner Schreibblockade nach. Warum ging nichts mehr voran? Weil der Druck zu hoch wurde, den ich mir selber machte. Würden meine Leser zufrieden sein? Wie kommt Teil 3 an? Liegt es im Trend?

Und da wusste ich, dass ich etwas ändern muss, weil ich zwar vom Schreiben leben könnte, es aber dann doch nicht kann und will. Das war im August 2018. Seit 2016 plage ich mich mit meinen Manuskripten, wo ich das Schreiben doch über alles liebe. Mir wurde klar, dass das Schreiben wieder zum Hobby werden muss, damit ich vorankomme. Und wovon lebe ich dann?

Ich begegnete einigen amerikanischen Selfpublishern, redete viel mit ihnen und sie inspirierten mich. Ich veröffentlichte Ende August mein erstes Malbuch und arbeite gerade an Nr. 23. Die Bücher sind in 5 Sprachen erschienen, bilden mein finanzielles Standbein neben etlichen Büchern, die ich unter meinem Pseudonym veröffentliche. Ich muss erst eine solide finazielle Grundlage schaffen, damit es mit dem Schreiben weitergehen kann. Ich schätze, das bekomme ich die nächsten 2-3 Monate gebacken. Danach heißt es: Ab nach Elandora. Meine Helden haben noch eine Rechnung mit Ulrindir offen.

Ich weiß auch nicht, ob mich dieses Jahr ein Fluch, oder so etwas, getroffen hat. Erst die 3 Monate Hitze, in der das Schreiben gar nicht mehr ging, dann ... ja, dann kam der Wasserrohrbruch und nun bin ich ohne Büro. Im Haus müssen Wände und Böden aufgemacht werden und sämtliche Tagesroutinen sind beim Teufel. Nun sagt bestimmt jeder: "Muss man sich halt dran gewöhnen." Stimmt, wenn man kein Autist ist. Aber wir sind nun mal anders. Wenn man uns all unsere Routinen nimmt, die wie SIcherheitsleinen fungieren, dann fallen wir ins Bodenlose.

Leute, wer von Euch hat denn bloß diese Hitze bestellt?!
Ich gehe ein in meiner Dachwohnung, denn in mein kleines Büro kann ich meine Klimaanlage nicht stellen. Bei ca. 30-32 Grad schreiben ist eine Viecherei und meine armen Elandora Helden mussten schon einen Schneesturm nebst Lawine über sich ergehen lassen. Ich komme im Schneckentempo voran und sitze jetzt im Keller meiner Eltern, den mein Vater netterweise etwas aufgeräumt hat. Ist fast wie in der Geisterbahn hier. Lauter alte Sachen türmen sich neben und hinter mir auf, werfen lange Schatten ... aber es riecht wenigstens gut aus der Waschküche nebenan nach frischer Wäsche :-)

Ich hoffe, es geht nun etwas schneller voran, aber Hitze ist halt Hitze und Euch geht es sicher auch nicht besser. Darum: Passt auf Euch auf!

Als ich mit dem Selfpublishen begann hätte ich nie geahnt, wie viel Strategie man einsetzen muss, um den richtigen Zeitpunkt für eine Veröffentlichung zu erwischen. Ich war naiv, unwissend und unerfahren. Im Laufe der Zeit blickt man hinter die Kulissen der Selfpublisher Szene, erhamstert sich viele Tipps und quatscht mit anderen Autoren.
Letztes Jahr erschütterte uns alle etwas Neues: Amazon Prime Reading wurde eingeführt und würfelt seitdem alle 3 Monate die Charts total durcheinander. Ein unbekannter Autor wie ich läuft Gefahr, dass sein Buch binnen kürzester Zeit absäuft, wenn er diesen Turnus nicht beachtet. Genau das ist einer Bekannten von mir passiert. Sie veröffentlichte ein wunderschönes Buch und nun läuft es unter „ferner liefen“.
Am 16. Juli hatten wir wieder so eine Prime Reading Welle, also werde ich bis Ende August/Anfang September warten und hoffen, dass dann alle Amazon Prime Kunden ihre kostenlosen Bücher gelesen haben.

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