Publizieren muss nicht teuer sein und im Grunde reichen kostenlose Tools, um ein eBook samt Printausgabe zu erstellen.

Die meisten Autoren schreiben ihre Geschichten in einem Office Programm und hier gibt es zwei kostenlose Alternativen zu Microsoft:
LibreOffice
und OpenOffice
Eigentlich ist es egal, welches dieser Programme man nimmt, aber ich habe festgestellt, dass OpenOffice meine Systeme mehr auslastet, kann aber nicht sagen, ob das mit der aktuellen Version immer noch der Fall ist.

Um ein eBook zu erstellen empfehle ich Calibre, wer sich mit HTML auskennt, der sollte sich Sigil einmal näher anschauen.

Was nun, wenn man sich auch das passende Cover selbst bauen will und kein teures Photoshop hat? Paint.NET wäre eine der Alternativen und erfordert wie Gimp auch eine gewisse Einarbeitungszeit.

Jetzt hat man eine Idee, aber es fehlt das Bild. Nicht immer muss es gleich eine Bildagentur wie Fotolia oder Dreamstime sein. Es gibt Plattformen, auf denen kostenlose Bilder angeboten werden. Bei Abbildungen von Personen sollte man prinzipiell vorsichtig sein und nachfragen/-schauen, ob ein Model Release Vertrag vorliegt.

Pixelio
Hier würde ich immer den Fotografen kontaktieren und ihn im Impressum erwähnen. Achtung! Es wird zwischen redaktioneller und kommerzieller Nutzung unterschieden.

Pixabay
Kommerzieller Einsatz ohne Namensnennung möglich.

Mit Schriften ist das so eine Sache. Da gibt es viele große Seiten, aber so ganz einwandfrei sind die kostenlosen Schriftschnitte oft nicht. Auf der sicheren Seite ist man mit den Fonts, die unter der SIL - Open Font Licence laufen. Ich nehme z.B. für den Buchdruck oft die Liberation Serif. Diese Schriftfamilien haben meistens einen erweiterten Zeichensatz für alle möglichen Sonderzeichen.
Sucht man Schmuckschriften für das Cover, ist man mit DaFont recht gut bedient, aber hier muss man unbedingt auf die unterschiedlichen Lizenzmodelle achten.

Ihr wollt ein Printbuch erstellen? Muss ja nicht immer gleich als Selfpublisher sein. Es gibt Plattformen, da kann man sein Buch durchaus auch für den Privatgebrauch drucken lassen. InDesign oder QuarkXPress muss es dann auch nicht sein.
Scribus kann es durchaus mit diesem beiden Marktriesen aufnehmen. Kostenlos. Ich habe dieses Programm eine Zeit lang verwendet und war sehr überrascht, dass die Ausgabe von Druckdaten so problemlos klappte.

Mit diesen Programmen ist man gut aufgestellt und kann jede Art der Veröffentlichung selbst handhaben. Demnächst schreibe ich etwas über einen eBook Workaround.

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